Dienstag, 18. September 2012

Hilfe, ich vereinsame! Oder: Mila bastelt sich einen Freund

Masterarbeit schreiben ist eine der einsamsten Beschäftigungen der Welt.

Damit ich vorm Computer nicht komplett vereinsame, gehe ich ab und zu mal raus und bastle mir Schatten-Freunde. Dies hier ist Fauchi der Babydrache. Er wohnt jetzt in unserer Hauswand.


... okay, war nur ein Witz. Da hing ein Schal über meinem Arm und ich habe immer noch keinen Schimmer, wie ich das hinbekommen habe. Ich hab nämlich auch generell null Ahnung, wie man Schattenbilder macht. Aber der kleine Drache der da plötzlich in meinem Schatten auftauchte, war so süß, dass ich mir das Bild glaub ich wirklich über den Schreibtisch hänge.

Hilfeeee, wie komm ich bloß durch diese dämliche Thesis?
Irgendwelche Tips? 
(Private Practice gucken und daruaf hoffen, dass die Arbeit sich von selbst schreibt, funktioniert nicht, ich habs schon ausprobiert.)

Komm schon Gehirn, wir schaffen das, du und ich.

Kommentare:

  1. Fernsehen und darauf hoffen, dass sich die Thesis von selbst schreibt, funktioniert nicht?! Verdammt. Das war mein ultimativer Masterplan fürs sechste Semester ...

    Fauchi ist aber ziemlich cool. Ist bestimmt praktisch, so einen Babydrachen im Haus zu haben. Wenn er in der Wand lebt, kann er die im Winter immer schön warm halten. :)

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  2. Andere Leute belohnen sich ja, wenn sie ihren Kram fertig haben. bei mir lief das etwas anders: Ich habe mir während der Schreib- und Lernpausen irgendwelches Zeug bei Ebay, Amazon, Esprit im Internet bestellt (wie du schon sagtest, kommt man in dieser Zeit ja kaum vor die Tür, bzw. wenn doch, führt der Weg straight in die Unibibliothek). So, da hatte ich dann also grandiose Dinge, die ich mir gegönnt hatte und damit habe ich mein schlechtes Gewissen angeregt. So nach dem Motto: "Da du dir jetzt soooo tolle Sachen bestellt hast, musst du endlich auch mal was dafür tun, du faule, materialistische Socke." =D
    Bei mir hat es zumindest ansatzweise geholfen. Und ich finde, wenn man erst einmal in dieser stundenlangen täglichen Schreibroutine drin ist, dann wird es irgendwann zum selbstverständlichen Übel.
    Was übrigens auch ganz toll hilft, ist Zeitdruck! Für meine Magisterarbeit (ca. 100 Seiten) hatte ich theoretisch 6 Monate Zeit. In den ersten 3 Monaten habe ich ungefähr 10 Seiten geschrieben. Dann musste ich meinem Prof ein Inhaltsverzeichnis/Gliederung und ein Kapitel Leseprobe vorlegen, also wurde es höchste Zeit, in die Tasten zu hauen. =P

    Wie viel hast du denn schon/musst du noch?
    Ich drück dir die Daumen, irgendwie geht die Zeit tatsächlich vorbei... ich hab es noch wochenlang danach nicht fassen können. ;-)

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  3. Hach, ich kenne das! Habe vor Kurzem meine Magisterarbeit abgegeben und bin während des Schreibens auch ordentlich vereinsamt. Ich habe mich zwischendurch immer mal wieder mit einer kleinen Bestellung bei rebuy belohnt (rebuy damit es nicht zu teuer wird) oder nach einem erfolgreichen Vormittag auch mal mit einem faulen Nachmittag im Bett und viel Desperate Housewives. Hat bei mir ganz gut geklappt.

    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Masterarbeit! :)

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  4. Nimm dir vor, jeden Tag ein gewisses Pensum zu schaffen. Danach kannst du dich dann auch mit Serien gucken etc. belohnen.
    Mir gings bei der Diplomarbeit auch so, dass ich allein vor dem PC saß. Wenigstens kam mein Freund abends nach hause :-)

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  5. Mädels ich danke euch vielmals für die Tips und vor allem eure Leidensgeschichten. Haben mich tatsächlich sehr motiviert heute.

    Ich hoffe ich bin Ende nächsten Monats komplett mit allem durch, bin also nicht mehr am Anfang. Tatsächlich ist es echt so, das ich langsam einfach am Ende bin, hab mir zu viel Zeit gelassen (seit Mai) und kann das Ding einfach nicht mehr sehen. Obwohl ich das Thema eigentlich toll finde!

    Die Tips mit den Ziwschendurchbelohnungen und Desperate Housewives finde ich gut. Ich machs immer so, dass ich zum Belohnen mich dann zwischendurch imme rmal wieder zum Arbeitn in ein Café setze. Am besten mit Möhrenkuchen <3

    @Friedelchen: Ja, ich freu mich auch immer wenn mein Freund abends nach Hause kommt! Obwohl der dann meistens auch noch was für die Uni machen muss :p

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  6. Liebe Mila,

    Abstand gewinnen - das hat bei mir bislang immer geholfen.
    Von daher ist es nicht falsch, wenn du Private Practice schaust... - aber nicht den ganzen Tag, das wäre wiederum problematisch! :-) Zeit fürs Arbeiten musst du dir schon nehmen.

    Ansonsten gehört Einsamkeit bei einer großen Arbeit einfach mit dazu. Solltest du aber irgendwann feststellen, dass du dich vor den Spiegel stellst, um mit dir selbst zu reden - das wäre dann schon so ein Anzeichen, dass es vielleicht ganz gut wäre, mal unter Leute zu gehen *lach*

    Ich drück dir die Daumen! Du schaffst das schon!

    VLG
    Roxann

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  7. Huhu :)
    Ich kenne das ;) Hab diesen Sommer meine Bachelor-Thesis geschrieben und da gings mir ähnlich! Jetzt graut es mir schon vor der Master-Thesis... naja, wie heißt es so schön: Augen zu und durch! Ich wünsch dir viel Erfolg!
    Alles Liebe von deiner neuen Leserin Jasmin!
    Und wenn du mal was Ablenkung suchst, schau doch mal vorbei:
    http://jasmins-buecherblog.blogspot.de/
    Würde mich freuen :)

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  8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  9. Ach nein, wie süüüß! Das schaut ja wirklich aus wie ein kleiner Drache. :-)

    Ich wünsch Dir noch genügend Motivation beim Schreiben deiner Arebeit und dann natürlich viel Erfolg, dass sie gut ist!

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  10. Im Zweifel bleibt die Flucht in den Alkohol, dann siehst du Fauchi doppelt und bist schon zu dritt...
    (Ich sitze ja auch fast den ganzen Tag allein vorm Computer und muss gestehen: Ab und an singe ich mir was vor, damit die Wohnung nicht so still ist... Wie wär's mit "Mila kann lachen, wie die Sonne überm Fujiama..." Manchmal hilft's... LG mila

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