Donnerstag, 29. März 2012

20.) A Suitable Boy (Teil I) - 1400 Seiten Kultururlaub in Indien.

"A Suitable Boy", 1993 von Vikram Seth geschrieben und 10 Jahre später auf die BBC-Liste der 100 best loved novels gewählt, heißt auf deutsch "Eine gute Partie." Da ich zu der deutschen Version aber nicht mal einen Wikipedia Eintrag gefunden habe, gehe ich mal stark davon aus, dass die Begeisterung, die die BBC Liste vertritt, nicht nach Deutschland übergeschwappt ist. Da ich mittlerweile meine 100Bücher Liste ja fast auswendig kenne, ist natürlich sofort eine Lampe angegangen als ich das Buch auf englisch hier im Second Hand Shop gefunden habe. Ein Blick auf das englische Wikipedia erklärt den Muskelkater in meinen Armen."One of the longest novels ever published in a single volume in the English language." Ahso. Ich bin jetzt ca auf Seite 400 von 1400 (erinnert mich das nicht an irgendwas?!) und komplett in die indische Kultur abgetaucht. Wo Tolstoi mich leider auf seiner Reise nach Russland im Zug vergessen hat, konnte Vikram Seth mich bis jetzt gut abholen. Da die Geschichte ja ein wenig länger ist (ahäm), habe ich mich entschlossen, die Rezension in Teilen zu veröffentlichen, je nachdem wie ich vorankomme. Life-Rezi quasi.

Zur Story (bis jetzt):
Indien in den 50ern, Postkolonialismus. Ziemlich viele politische Spannungen, sowohl im Bezug auf das "Erbe" der britischen Kolonialbesetzung als auch zwischen Hindus und Moslems. Mittendrin mehrere Familien, mit deren Mitgliedern der Leser nach und nach vertraut gemacht wird. Zum Einen hätten wir da Frau Rupa Mehra, eine rührselige Witwe und Mutter mit mit locker sitzenden Tränen aber stahlhartem Willen. Da von ihren 4 Kindern erst 2 verheiratet sind, ist es ihr größtes Ziel, eine gute Partie "A suitable boy" für ihre jüngere Tochter Lata zu finden. Dieser allerdings, obwohl sie normalerweise den Anweisungen ihrer Mutter folgt, passiert ein Ausrutscher: Sie verliebt sich in einen Moslem. Oje, da haben wir den Salat. Rupa Mehra ist ratlos. Warum kann Lata nicht so folgsam sein wie ihre große Schwester und den Mann heiraten und lieben lernen, den ihre Mutter für sie ausgesucht hat? Zum jetzigen Zeitpunkt hat sie Lata deshalb gerade zu ihrem Bruder nach Kalkutta entführt um mit dessen Hilfe (und der seiner oberflächlichen Frau Meenakshi) doch noch einen standesgemäßen Bewerber herbeizuzaubern.

Auf der anderen Seite verfolgen wir das Leben der Kapoor Familie mit, deren ältester Sohn Maan mit Latas Schwester verheiratet ist. Auch hier gibt es Trouble: Maans kleiner Bruder hat sich in die stadtbekannte "Kurtisane" verknallt. Und das wo Vater Kapoor doch Politiker ist und einen Ruf zu verlieren hat. Außerdem hat er noch mit ganz anderen Dingen zu kämpfen, denn in Indien geht es gerade drunter und drüber: Die Bauern mucken wegen der Land Reformen auf und auch Gandhi konnte gegen die Ungerechtigkeit des Systems nicht viel ausrichten.

Träumte von einem friedlichen, gerechten Indien:
Mahatma Gandhi (1869-1948) Quelle
"Da sind Küsse im Gedicht. Was mache ich bloß mit den Küssen?"
A suitable boy ist kein Buch, das man in einem Rutsch verschlingt. Auch nicht in mehreren Rutschen. Genau gesagt sollte man das Wort "verschlingen" vielleicht besser nicht mit diesem Werk in Verbindung bringen. Es ist ein Familienepos, welches "im üppigen Stil der russischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts" geschrieben ist. (Danke Wikipedia. Ich ahnte es bereits...) Während es allerdings bei Tolstoi an privaten Szenen mangelt, spart Vikram Seth nicht an Ihnen. Die langen privaten Gespräche die manchmal keinen anderen Sinn haben als dem Leser die Figur näher zu bringen finde ich schon ab und zu etwas langatmig. Auf der anderen Seite gibt es aber auch vollkommen gerechtfertigte Szenen die eigentlich langweilig sein müssten, - Rupa Mehra bastelt mehrere Seiten lang eine Geburtstagskarte für die neue Frau ihres Vaters-  die durch ihre Authentizität aber einfach Spaß machen. Opa Mehras neue Frau ist nämlich ein paar Jahrzehnte jünger als ihr Mann und damit auch jünger als Rupa Mehra, die über diesen Umstand nicht so einfach hinwegkommt. Während sie also die Geburtstagskarte bastelt, sieht sich immer wieder mit soliden Problemen konfrontiert. So enthält das Gedicht dass sie gern auf die Karte geschrieben hätte leider "viele Küsse", die Rupa Mehra ihrer Stiefmutter aber nicht zukommen lassen will. Was nun? Und außerdem kann sie nun nicht die goldene Zahl auf die Vorderseite kleben, wie sie das sonst immer macht, denn eine goldene 30 könnte ja als Angriff auf die jüngere gewertet werden. Beim folgen dieser mehr oder weniger nachvollziehbaren Gedankengänge erfährt man immer mehr über das Weltbild der Witwe mit all seinen indischen Traditionen und Vorurteilen. Und das fühlt sich ziemlich authentisch an.

Darf ich vorstellen - meine indische Familie.
Man mag Rupa Mehra ein bisschen nörgelig finden, aber eindeutig hat sie es nicht leicht. Nachdem ihr geliebter Mann früh gestorben ist, musste sie vier Kinder allein groß ziehen. Nun sind zwar zwei davon verheiratet, aber auch als Schwiegermutter wird einem nichts geschenkt. Denn Meenakshi, die Frau ihres ältesten  (ziemlich ätzenden, seine Geschwister terrorisierenden) Sohnes ist eine oberflächliche Kuh. Zur Hochzeit hat das Paar von Rupa Mehra das einzig wertvolle bekommen was diese besaß- 2 Goldmedaillien ihres verstorbenen Mannes. Als sie erfährt, dass Meenakshi die Medaillien eingeschmolzen hat, um Ohrringe daraus zu machen, ist sie am Boden zerstört. Und der Leser fühlt mit. Vikram Seth schafft es, dass ich mich beim verfolgen der Figuren ein bisschen fühle wie ein Familienmitglied - amüsiert, zugehörig und ziemlich oft einen Tick genervt von den Macken der anderen. Während allerdings in meiner echten Familie solche Sitautionen zu hübschen Türenknall-Situationen führen würden, ist man in Indien deutlich subtiler. "Lieber Ahrun, ich war so traurig als ich euch schon wieder verlassen musste. Ich freue mich natürlich dass du mich zum Zug gebracht hast, aber dass du nur 10 Minuten bleiben konntest, weil du Meenakshi mit der Party helfen musstest, war etwas unglücklich. Natürlich war die Party sehr wichtig, aber ich dachte man hätte vielleicht auch eine halbe Stunde später mit der Planung anfangen können. Wie auch immer, Meenakshi weiß es am Besten." 


Kultururlaub für die Handtasche
Während ich also als stilles Familienmitglied mit am Tisch sitze und Naan esse, oder mit Latas Freundin Veena aufs Dach vor ihrer strengen Schwiegermutter flüchte, oder mit Veenas Mann in die schmutzverseuchten Vorstädte fahre um mir Schuhe herstellen zu lassen, lerne ich unbewusst ziemlich viel über Indien. Latas Schwager, der Lehrer ist, kommt zum Beispiel einmal nach Hause und erzählt, dass er ein paar Jungs suspendieren musste, die an dem Feiertag "Holi" zu freizügig mit der Farbe waren und Mädchen etwas zu lange damit eingerieben hatten. Falls ihr euch auch fragt, was das soll: Holi ist das indische Frühjahrsfest der Farben, bei dem man sich mit Farbpuder und Perfum bewirft. ("Meine" Familie hat dazu sogar ein ganzes Planschbecken voller pinker Farbe im Garten stehen.) Hatte ich noch nie was von gehört, sieht aber ziemlich lustig aus!

Jetzt weiss ich endlich wozu diese Farben immer gut sind. Hab ich mich schon oft gefragt, die sehen immer so hübshc aus auf den Bildern! (Bildquelle)

(Bildquelle)

Sieht irgendwie staubig aus. (Bildquelle)
Beim Lesen des Buches fühlt man sich also insgesamt ein bisschen, als würde man gerade Kultururlaub in Indien machen. (Oder vielleicht eher einen Austausch.) Es gibt viel zu entdecken, viel zu schmunzeln, aber bis jetzt auch eine ganze Menge Seiten, die sich evtl. einfach mal ohne großen Verlust überblättern lassen. Genau das richtige Buch für einen entspannten Nachmittag im Café, wenn man gerade nicht das Geld oder die Zeit für eine Reise nach Indien hat.



Donnerstag, 22. März 2012

[Videogrußkarte] Sooo eine tolle Idee!

Meine Lieben,

ich muss euch heute mal ein klasse Teil vorstellen. Meine Oma wird am Samstag 70 und ich hab schon vor Monaten eine Videogrußkarte von yourvideocard.de bestellt, weil ich die Idee ganz charmant fand. Und zwar handelt es sich hier um eine Karte mit eingeabutem Mini-Monitor und Lautsprechern und sie kann - Überraschung! - Videos abspielen!.Ich hab die Videocard Pro, mit eingebauter Kamera und Mikrofon für 29,59€. Nicht ganz günstig, aber wenn schon, denn schon. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Designs auf der Seite nicht wirklich gefallen, deshalb hab ich die dunkelblaue Basis-Version genommen und mit Scrap-Stickern verziert. (Wie gesagt, für meine Oma...) Funktioniert super, die Karte ist nämlich komplett mit beschreibbarem Karton versehen (So wie eine normale Karte halt.) Aber diese hier kann halt viel mehr. Ich bin echt begeistert!

Und zwar funktioniert das ganze folgendermaßen:
(Sorry, hab wieder nur meine Handy Kamera aber das kennt ihr ja mittlerweile.)

1. Karte kommt an
2. Karte muss aufgeladen werden (mit dem dazu gelieferten USB Kabel am Computer, danach sollte sie 2-3 Stunden Akku haben.)
3. Karte kann angemacht werden
4. Jetzt könnt ihr entweder (bei der Pro-Version) mit der eingebauten Kamera lustige Videos aufnehmen oder ein Video auf dem Computer erstellen und per USB-Kabel rüberziehen. (Fotos für eine Slideshow gehen aber auch.)

5. Beim nächsten Anmachen spielt die Karte das Video/die Videos dann automatisch ab. Und zwar mit einer grandiosen Tonqualität, von der ich echt überrascht bin (Ich hab mein Video mit dem Amelíe Soundtrack unterlegt.)

Ich hatte mir die Karte eigentlich ohne große Erwartungen bestellt und ich nicht damit gerechnet, dass ich da irgendwas anderes draufkriege als ein paar Mini-Grüße mit schlechter Bild- und Tonqualität. Ich war echt erstaunt als ich ein 12 Minuten langes, selbstgeschnittenes (Windows Movie Maker), mit Musik untermaltes Video drauf unterbekommen habe, das auch noch perfekt abgespielt wird. Ich musste es zwar vorher konvertieren, aber das geht mit der Software von der Seite völlig problemlos. (Außerdem kann die Software auch die ganzen Videos konvertieren, die die Lumix Kamera von meinem Freund immer in einem total nervigen Format speichert, mit dem kein Bearbeitungsprogramm was anfangen kann. Ich hab mir einen Keks gefreut, weil ich so ein Konvertierungsprogramm schon die ganze Zeit gesucht habe.) Und die Hälfte des internen Speichers (jetzt noch 70 MB) ist immer noch frei.

Wenn ihr also noch ein schönes Oster-Präsent sucht, oder einfach mal der Oma ein paar Video-Grüße schicken wollt, dann kann ich euch die Videocard schwerstens empfehlen. Also ich glaub ich rocke die Party da am Samstag. Lieblingsenkeltochter oder was?!

Samstag, 17. März 2012

Sehr geehrter Herr Tolstoi...

Sehr geehrter Herr Tolstoi,

mein Name ist Mila, ich bin 24 Jahre alt, unverheiratet, nicht adelig und lebe im 21. Jahrhundert. Das ist ein bisschen nach ihrer Zeit, ich weiß. Trotzdem möchte ich mich heute hoffnungsvoll an Sie wenden, denn ich habe ein Problem mit einem Ihrer Werke. Es gibt da diese Liste mit den 100 beliebtesten Büchern der Weltliteratur und diese Liste habe ich mir vorgenommen zu lesen. Ihr Buch steht auch drauf - sogar zwei ihrer Bücher- und das, obwohl die Liste fast 100 Jahre nach ihrem Tod erschien. Ganz eindeutig ist das eine sehr beeindruckende Leistung und ich möchte Ihnen herzlich dazu gratulieren!


Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi im Jahr 1908 (Quelle)
Kommen wir nun aber zum Anlass dieses Briefes: Ihr Roman "Krieg und Frieden" - sie wissen schon, der mit den bescheidenen 1400 Seiten - bereitet mir seit einiger Zeit Kopfzerbrechen. Trotz seiner gefühlten 1,5 Kilo Gewicht ist mir der Roman schon durch einige Länder gefolgt. Unsere Reise begann in Deutschland, führte uns dann zum Surfurlaub nach Frankreich und nun lebt das Buch in meinem Bücherregal in Holland. Ich würde so gerne behaupten können, es sei hier glücklich. Leider ist das wahrscheinlich nicht der Fall, denn es muss sich mit gerade einmal 400 gelesenen Seiten in 8 Monaten beglücken, während es ständig seine Kollegen nach höchstens 2 Wochen ins Regal zurückkehren sieht - total ausgelesen. Sie fragen sich nun: Warum tue ich einem Buch so etwas an? Glauben sie mir, ich fühle mich furchtbar. Aber, das muss ich Ihnen einfach sagen, auch etwas betrogen! "Extraordinary vitality" hat mir der Klappentext versprochen. Und nun stehe ich hier und habe 400 Seiten lang nach der Vitality gesucht. Wo ist sie denn? 

Ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass der Schreibstil vor 150 Jahren ein wenig anders war als heute, damit kann ich leben. Was mir aber Probleme bereitet, ist der Fluss der Geschichte. Mir wurde berichtet, sie seien in ihren Erzählungen etwas ausschweifend und daher schwer zu lesen. Eindeutig ist dies auch der Fall für den Kriegsteil der Geschichte; ich muss aber zugeben, dass ich diesen meist überblättere und wieder zum Frieden übergehe. Aber nachdem im Krieg jeder einzelne Pferdehuf in seiner ganzen Schönheit beschrieben wird, hatten Sie mit dem Frieden weniger Geduld. Sie haben doch da diese ganzen spannenden Szenen, ich freue mich zum Beispiel immer, wenn es um Prinzessin Márya Bolkónsky geht, die mag ich nämlich irgendwie. Und auch Pierre ist ein netter Junge, etwas naiv vielleicht, aber das Herz am rechten Fleck. Er hätte nicht unbedingt auf Hélene reinfallen müssen, aber nun, Herr Tolstoi, wir wissen ja alle wie Männer sind, nicht wahr? Vor allem die in ihrem Buch fallen erstaunlich oft der Oberflächlichkeit und Verwöhntheit ihrer Frauen zum Opfer. Aber ich verstehe schon, man bewegt sich in Adelskreisen. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist dass sie jede auch nur ansatzweise spannende Szene - wir haben da allerdings wahrscheinlich verschiedene Ansichten über Spannung - im Keim ersticken und wieder zur Politik übergehen. Immer wenn es um das Leben der Figuren geht, wird ratz fatz nach ein paar Sätzen die Szenerie gewechselt und Schwupp - sind wir wieder bei irgendeinem General im Büro. Herr Tolstoi, das ist so frustrierend! Jedes mal wenn eine meiner Lieblingsfiguren auftaucht und nach einer Seite wieder für 20 Seiten Politik Platz machen muss, ärgere ich mich so, dass ich das Buch erstmal weglege. Wenn ich es dann wieder anfangen will, stehe ich gleich vor dem nächsten Problem: Wer war denn jetzt nochmal wer? Es ist schon schwer genug die Figuren auseinanderzuhalten, weil alle Männer Prinzen sind. Aber müssen die wirklich auch noch alle Nikolay heißen?

Wenn das nun noch 1000 Seiten so weitergeht, bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich die Zeit dafür aufbringen möchte. Aber ihr Buch gehört doch zu den bedeutendsten der Weltliteratur! Was soll ich nur tun?
Ich möchte Sie abschließend mit einem Zitat Ihres Kollegen Franz Kafka vertraut machen:
"Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Das glaube ich." 
Herr Kafka würde mir  nun mit Sicherheit sagen, ich soll "Krieg und Frieden" einfach abbrechen. Einen "Faustschlag auf den Schädel" kann ich bis jetzt beim besten Willen keiner einzigen Seite Ihres Buches bescheinigen. Aber ich möchte auch nicht einfach aufgeben, nun hab ich doch schon 400 Seiten gelesen. Kommen Sie schon Herr Tolstoi, 100 Seiten gebe ich Ihnen noch. Überzeugen Sie mich! Es muss ja nicht gleich die Axt für das gefrorene Meer in mir sein. Ein Tick mehr Spannung reicht schon.

Vielen Dank für Ihre Zeit!
Hochachtungsvoll,
Ihre Mila

Ps: Wären sie mir furchtbar böse, wenn ich mir einfach den Film anschauen würde?

Freitag, 16. März 2012

Second Hand Eroberungen und Freitagsfüller


Seit langer Zeit nehme ich mal wieder am Frietagsfüller von Barbara teil!Wie immer sind die fett oder große geschriebenen Antworten von mir.
1.  Der blaue Himmel hat leider schon wieder aufgegeben. In Holland nebelt es heute nur so vor sich hin. Aber gestern hab ich den ganzen Nachmittag die Nase in die Sonne gehalten!
2. Dafür gibts heute Abend eine Party im engen Studentenwohnheimflur. Da ist´s eh immer zu warm, deshalb ist das Wetter auch egal .
3. Meine Haare kräuseln sich im Nebel allerdings wie blöd.
4. Irgendwie geht es jetzt schon in die letzte Klausurenphase. Danach nur noch Masterarbeit und dann ist mein Studium zu Ende. Unglaublich.
5. Schön, dass wir hier so einen wundervollen Second Hand Shop haben, in dem es sogar englische Bücher gibt. Ausbeute diese Woche:
Von links nach rechts:
1. Lord of the Rings. Ziemlich deutliche Lesespuren, aber dafür kann ich das Buch nun auch endlich mal lesen. Kenne nur die Filme und ist ja schließlich Platz 1 auf der Liste. (1,25€)
2. Brisinger. Irgendwie musste ich das Buch kaufen, das war in so einen guten Zustand für den Preis (1,50€), dabei hab ich die ersten beiden Eragon-Bände garnicht gelesen... Kann ich auch mit dem Dritten anfangen?
3. The Robber Bride. Noch nie von gehört, aber ich liebe Margaret Atwood´s "The Handmaid´s Tale"! Außerdem auch nur 1,50€
4. A suitable Boy. Dieser Wälzer von Vikram Seth ist Nr. 55 auf der Liste  und war meine "teuerste" Errungenschaft. Ganze 3,25 € hab ich mir dieses Schmuckstück kosten lassen. Hardcover, Top Zustand UND (das hab ich erst zuhause gesehen) Originalautogramm vom Autor! "To Ruth, Vikram Seth" Ich heiße zwar nicht Ruth, aber wie geil ist das denn?!
6. Noch´n bisschen lernen vor der Party... oder soll ich das verschieben? 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Besuch in der Kletterhalle und dann auf eine Geburtstags-Party, morgen habe ich ausschlafen und studieren geplant und Sonntag möchte ich studieren!

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